Monsterbody

Lloyd: Immer mittwochs bin ich beim Tanztheater an meiner Schule. Das ist cool und macht mir total viel Spaß. Am Liebsten mag ich die ersten 10 Minuten, da kann ich mich bewegen und spielen, wie ich will. Meine Lehrerin sagt dann immer, wie toll ich Breakdance tanzen kann, ohne dass ich es gelernt habe. Es macht mir einfach Spaß, mich zu cooler Musik zu bewegen. Mein Lieblingslied ist „Monsterbody“.

Danach machen wir kleine Schauspielübungen: jeweils ein Kind stellt eine Person oder eine Tätigkeit oder eine Emotion dar und die anderen müssen raten, wer oder was es ist.

Dann gibt es noch eine „imaginäre Kiste“: wir stellen uns eine Kiste mit ganz vielen Gegenständen vor, also es darf alles was wir wollen in dieser Kiste sein. Das Spiel dazu heißt „Geschenke verteilen“. Zuerst sucht sich ein Kind, das dran ist, ein anderes aus, das es beschenken möchte. Dann nimmt es einen ausgedachten Gegenstand aus der Kiste und muss dieses Geschenk darstellen, ohne Worte. Das andere Kind soll erraten, was es ist. Wenn es richtig geraten hat, darf es als nächstes dran sein.  Wenn das Kind falsch rät, dürfen die anderen mit raten. Wir lieben dieses Spiel!

Aber das allerbeste Spiel ist für uns „Telefonieren“: Zwei Kinder sitzen Rücken an Rücken auf einem Stuhl und halten ein Telefon in der Hand. Nun telefonieren sie miteinander und schlüpfen in andere Rollen. Sie sprechen teilweise mit verstellten Stimmen. Das ist witzig, weil es sich wie Comedy anhört. Manchmal gibt uns die Lehrerin ein Thema vor, z.B. dass wir ganz alte Menschen sind und mit entsprechender Stimme sprechen.

Oder wir sollen uns ein bestimmtes Thema aus der Familie überlegen, um es später auf der Bühne darzustellen. Das ist ganz schön anstrengend, aber oft auch sehr lustig. Einmal hatten wir das Thema Mobbing. Das war ganz schön krass, weil jeder von uns das schon einmal erlebt hat und es teilweise sehr aggressiv zuging. Danach haben wir uns aber viel besser gefühlt.

Im Moment lernen wir einen HipHop-Tanz, den wir auch irgendwann vorführen wollen. Der ist nicht einfach, aber unsere Lehrerin zeigt uns immer wieder die Schritt, bis wir es irgendwann im Schlaf können. Meistens tanzen wir zu dem Lied „Monsterbody“.

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